16. Februar 2011

Brokkoli mit Bockshornklee und roten Linsen

Und wieder einmal ein Gericht, das aussieht wie Hund, aber wirklich schmackhaft und sättigend ist.

Auch wenn Brokkoli keine Standardzutat der indischen Küche ist, harmoniert er doch ausgesprochen gut mit dem Klee und der Würzung.

 

brokkoli

 

Brokkoli mit Bockshornklee und roten Linsen

für 2 Portionen:
100g rote Linsen
1 Brokkoli
75g Bockshornkleesamen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 El Öl
1 TL Chiliflocken
/2 TL Garam Masala
1 TL Koriander
1/2 TL Kurkuma
Pfeffer, Salz

 

Bockshornklee einweichen, mindestens 2 Stunden stehen lassen.

Linsen in der doppelten Menge Salzwasser knapp gar kochen (ca. 9 Minuten).

Den Brokkoli in Röschen teilen, Stiel schälen und in kleine Stücke teilen. In etwas Salzwasser ca. 2 Minuten garen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel kleinschneiden und in dem Öl anbraten. Gepressten Knoblauch hinzugeben und mitbraten, bis er leicht braun ist. Den Brokkoli hinzugeben, unter wenden 2-3 Minuten braten. Dann die Linsen und den abgegossenen Bockshornklee mitsamt 4 EL Einweichwasser hinzugeben. Gewürze hinzugeben und zugedeckt nochmal 5 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Reis oder Brot servieren.

5 Kommentare:

Kirschbiene hat gesagt…

Da ich die indische Küche liebe, freue ich mich über dieses Rezept :-). Hat es einen Grund, dass der Bockshornkleesamen eingeweicht werden muss? Ich habe mal ein Gericht damit gekocht, bei dem er einfach nur kurz mitgegart wurde - ohne vorheriges Einweichen.

Neugierige Grüße,
die Kirschbiene

KuKu hat gesagt…

Ich kann es Dir ehrlich gesagt nicht genau sagen - die Samen waren vor dem Einweichen aber deutlich fester, evtl. wäre das aufgrund der Menge störend beim Essen?
Hatte das Grundrezept vor Ewigkeiten mal aufgeschrieben und jetzt halt zum ersten Mal etwas abgewandelt nachgekocht, leider weiss ich nicht mehr, woher es war, sonst könnte ich nachfragen. :)

Kirschbiene hat gesagt…

Hallo Kuku,

hm, vielleicht dient das Einweichen tatsächlich einfach nur dazu, die Samen weicher werden zu lassen :-). Das würde bei der verwendeten Menge Sinn machen - ich hatte in meinem Gericht nämlich gerade mal einen Teelöffel davon verwendet.
Wie waren die Samen denn vom Geschmack her? Ich erinnere mich, dass sie in dem Gericht, das ich gekocht hatte, sehr, sehr herb geschmeckt haben. Entzieht das Einweichen evtl. auch die Bitterstoffe?

Die Kirschbiene

KuKu hat gesagt…

Die Samen waren im Essen nicht mehr bitter, vor dem Einweichen aber schon. Hab natürlich vorher einen probiert und muss sagen, ich war nicht angetan. :D Aber im Essen selber war dann nur noch der würzige Geschmack vorhanden, von daher könnte das durchaus stimmen mit den Bitterstoffen.

Kirschbiene hat gesagt…

Kuku, das klingt klasse! Ich fand die Samen nämlich ganz schön penetrant (stehe nicht so auf die Geschmacksrichtung "bitter"). Wenn sie durch Einweichen dann einfach nur würzig, aber nicht mehr so bitter schmecken, ist das DIE Lösung - habe nämlich noch ein kleines Säckchen Bockshornkleesamen hier, das verarbeitet werden will ;-).

Die Kirschbiene

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