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15. Mai 2011

Spargeltorte

Heute mal kein Tierbild, sondern ein weiteres aus der Kategorie “schlecht belichtet ist halb versaut”. :( Lecker war es trotzdem.

Das Rezept funktioniert sicherlich auch ohne den Pizzaschmelz, in dem Fall etwas weniger Flüssigkeit nehmen.

 

Spargeltorte

 

Spargeltorte

Ø 28cm Quicheform:

1 Baguette

500g weißer Spargel

500g grüner Spargel

200g Sesam-Mandel-Tofu (oder anderer Räuchertofu)

2 Packungen Soya cuisine light

4 geh. EL Hefeflocken

1 EL Sojamehl

1 TL getr. Estragon

4cl Weißwein

2 Knoblauchzehen

75g Wilmesburger Pizzaschmelz

Muskatnuss

Prise Zucker

Pfeffer, Salz

 

Form fetten. Das Baguette in nicht zu dicke Scheiben schneiden und die Form damit auslegen. Lücken mit zerteilten Scheiben füllen, so daß der Boden bedeckt ist.

Spargel schälen und in Salzwasser mit etwas Zucker ankochen, den weißen Spargel ca. 5 Minuten, den grünen nur zwei.

In einem kleinen Topf die Sojasahne langsam erwärmen. Knoblauchzehen hineinpressen, Wein, Gewürze, Hefeflocken und die Hälfte des Pizzaschmelzes einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, unter Rühren aufkochen und vom Herd nehmen.

Tofu in dünne Scheiben schneiden, auf dem Baguette auslegen. Den abgegossenen Spargel obendrauf drapieren.

Mit 2/3 der Sahnemischung begießen, dann mit dem restlichen Pizzaschmelz bestreuen und die restliche Sahne verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für 30 Minuten backen.

26. April 2011

Spargel-Quiche

Diese leckere Quiche gab es bei uns als Osteressen – nichts bremst die Frage nach dem nicht vorhandenen Braten so gut aus wie die Anwesenheit eines  Gerichts, zu dem auch klassisch keiner serviert wird

Leider habe ich im Eifer des Gefechts und aufgrund der Aufregung komplett vergessen, ein Foto zu machen – daher gibt es  das etwas andere Ostermotiv. Ungefähr so erledigt war ich nach den Feiertagen auch. Zwinkerndes Smiley

 

P1010222

 

Spargel-Quiche

für den Teig:
250g Mehl
125g Alsan

1/2 TL Salz
ca. 60ml eiskaltes Wasser
für den Belag:
je 500g weißen und grünen Spargel
Schale einer halben Orange
1/4 TL Zucker
1/4 TL Salz
50ml Weißwein
1 1/2 Päckchen Alpro Soya light
2 EL Sojamehl
1 EL gehackte Petersilie
1 geh. TL getrockneter Estragon
etwas Muskat
Salz, Pfeffer


Für den Teig das Mehl mit der Margarine verkneten, nach und nach das Wasser zugeben, bis ein homogener Teig entstanden ist. In Klarsichtfolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Spargel putzen und den weißen schälen. 4 Fingerbreit Wasser mit dem Zucker, dem Salz und der Orangenschale aufkochen. Den weißen Spargel für 5 Minuten in dem Sud kochen, den grünen für die letzte Minute dazu geben. Abgießen und beiseite stellen.
Quiche- oder normal große Springform mit Teig auslegen, so daß ein Rand entsteht. Den Spargel in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen.
Sojamehl mit etwas Sahne gut verquirlen. Restliche Sahne, Weißwein, Petersilie, Estragon und Muskatnuss hinzugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Spargel gießen.
Im vorgeheizten Umluft-Herd bei 160 Grad für 60 Minuten backen, herausnehmen und zugedeckt 10 Minuten stehen lassen, damit der Guß andickt.
Anschneiden und servieren.

4. Dezember 2010

Winterliche Leckerei

Je kälter und weisser es draussen ist, umso gemütlicher ist es drinnen in der Wohnung. Spätestens nach einem langen Schnee-Spaziergang gewinnt das Kaffeetrinken am Nachmittag einen ganz neuen Reiz. Und weil es ja nicht immer Kuchen sein muss, gibt es heute mal ein orangiges Frucht-Nuss-Brot. Wer es nicht so süß mag, sollte den Zucker auf eine halbe Tasse reduzieren.

 

 Früchtebrot

 

 Orangiges Frucht-Nuss-Brot
2 Tassen Dinkelmehl
3/4 Tasse Zucker
1/4 Tasse Öl
1 Tasse getrocknete Cranberries
2 große Orangen, von einer auch den Schalenabrieb
1/4 Tasse Mehl
3/4 Tasse ganze Haselnüsse
3/4 Tasse Walnüsse
1/2 TL Salz
1TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 Äpfel

 

Mehl mit Zucker, Cranberries, Backpulver, Natron und Schalenabrieb vermischen.
Walnüsse mit den Händen etwas zerkleinern, zusammen mit den Haselnüssen zu dem Mehl geben.
Orangen pressen, den Saft mit dem Öl vermischen. Äpfel schälen und zu dem Mehl reiben. Alles vermengen. Flüssigkeit angießen und gut vermischen. In eine gefettete Kastenform geben.

Ofen auf 175 Grad vorheizen. 60 Minuten backen, anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

kuchen

13. November 2010

Saftiger Zitronenkuchen

Auch wenn der Kuchen auf dem ersten Blick dank meiner überragenden Back-und Fotofertigkeiten fast genauso ausschaut wie der Möhrenkuchen, handelt es sich geschmacklich um ein gänzliches anderes Exemplar.

Fluffig und extremst zitronig vermag er laut allen anderen beteiligten Kuchenessern durchaus mit den konventionellen (aka Backmischung) mitzuhalten.

 

Die Ganzkörperansicht entfällt aufgrund technischer Mängel beim Einfetten und daraus resultierenden Bruchstellen. :o

 

Zitronenkuchen

Saftiger Zitronenkuchen


für eine 28er Springform:
300g Mehl
1,5-2 Zitronen
250g Zucker
3 Orangen
1 Pck. Backpulver
200g Puderzucker
200ml Öl
Puderzucker

 

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

1 Orange pressen. Den Saft mit dem Zucker in einer grossen Schüssel cremig schlagen. Zitronenschale abreiben und  zusammen mit dem Mehl und dem Backpulver in die Schüssel geben. Mit dem Quirl vermengen.

In einem separaten Gefäß das Öl mit dem Saft der übrigen beiden Orangen und dem dem einer Zitrone vermengen. Sollte der Teig noch zu fest sein, zusätzlich den Saft einer halben Zitrone beigeben.

Zu den anderen Zutaten in die große Schüssel geben. Mit dem Mixer verrühren und in eine gefettete Kuchenform geben.

Kuchen 55 Minuten backen, nach 40 Minuten ggf. abdecken.

Abkühlen lassen. Aus dem Saft einer halben Zitrone und Puderzucker eine Glasur herstellen, den Kuchen damit überziehen.

 

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7. November 2010

Dinkel-Kürbis-Muffins

Kürbis

Da so ein ganzer Kürbis als Hauptspeise auch an zwei Tagen manchmal einfach nicht zu schaffen ist, ich aber ungern Lebensmittel wegwerfe, bin ich immer sehr begeistert, wenn sich eine schmackhafte Möglichkeit der Resteverwertung auftut (siehe auch den Möhrenkuchen).

 

Abgesehen davon eignen sich Muffins wunderbar, um als kleiner Energieschub mit zur Uni genommen zu werden. :)

 

Muffins fertig

Dinkel-Kürbis-Muffins

für den Teig:
ca. 250 g Hokkaido- oder Butternut-Kürbis
225g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
125g brauner Zucker
1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
kleines Stück Ingwer
Prise Salz
ca. 150ml Soja-Drink oder andere Pflanzenmilch
1 TL Zitronensaft
für die Streusel:
100g Dinkelmehl
60g brauner Zucker
1 TL Zimt
50g geschmolzener Margarine

 

Kürbis säubern und mit der Reibe grob reiben.

kürbisraffel

Ingwer und Muskatnuss dazu reiben. Mit Mehl, Zucker, Backpulver und Natron vermischen.

Soja-Drink mit Zitrone vermischen und zu der Mehl-Kürbis-Mischung geben. Mit den Händen gut vermengen.

teig

Streuselzutaten mit einer Gabel grob vermischen, bis Streusel entstehen.

Streusel

Teig gleichmäßig auf 12 gefettete Muffin-Förmchen verteilen, mit Streuseln bedecken.

muffins roh

Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen und Muffins 25 Minuten backen.

6. November 2010

Und täglich grüßt das Ciabatta-Tier!

Passend zum Vegan MoFo wiederhole ich innerhalb von einer Woche schon meine Gerichte. Peinlich, aber aufgrund von unvorhersehbarem Zeitmangel gerade nicht zu umgehen.

Deswegen gibt es heute auch wieder kein Rezept, sondern nur ein Foto. :)

 

Gratiniertes Ciabatta mit Tempeh-Chili

 

 ciabatta

 

Morgen gibt es den eigentlich für heute geplanten “Kokos-Tofu mit Kürbis und Mango-Sauce”.

 

veganmofo_2

 

Apropos “Vegan MoFo”: hat noch jemand alle Feeds abonniert? Ich habe mittlerweile knapp 4000 ungelesenen Feeds im Reader und daher leichte Zweifel, daß ich die jemals schaffen werde…für Einzel-Tipps bin ich dankbar. :)

Brötchen

Nachdem ich immer mal wieder verschieden Brötchenrezepte ausprobiere, waren heute die von Tisi dran.

 

Tisis Brötchen

 

Da ich beim Backen meistens so kein so glückliches Händchen habe, sehen sie leider etwas mitgenommen aus – was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat. :)

Das Rezept findet ihr hier.

4. November 2010

Der Alltag kehrt ein

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Heute ist mein erster “Marmeladenbrot-Tag …

Überbackenes Ciabatta ist eins meiner Standardgerichte, die es mindestens einmal im Monat gibt, meistens dann, wenn ich keine Lust habe, "vernünftig" zu essen, sondern etwas brauche, was man bequem auf dem Sofa vor dem Fernseher mümmeln kann.

Ciabatta habe ich aus diesem Grund immer eingefroren, als Belag kann drauf, was TK und Kühlschrank so hergeben - perfekt für faule Tage.

Das Rezept spar ich mir, ich bin sicher, jeder von uns hat sowas in irgendeiner Form schon fabriziert.

 

Bei diesem Exemplar hier handelt es sich um ein

 

Ciabatta mit scharfem Tempeh, Paprika und Tomaten, gratiniert mit Weißwein-Schmelz

 

Ciabatta

 

Sieht mittelprächtig aus, schmeckt aber.

1. November 2010

Flachswickel

Nachdem mir nach einem Blick auf meinen Kontostand leicht übel wurde, steht der kommende Monat außer im Zeichen des Vegan MoFos wohl auch noch im Zeichen des Pleitegeiers - ähm, Sparfuches. Ich werde wohl die Gelegenheit nutzen, sämtliche Kartoffel- und Kraut-Rezepte, die ich jemals kochen wollte, auszuprobieren.

 

Für den Anfang aber noch etwas anderes: Flachswickel. Ein traditionelles deutsches Gebäck, welches mir bis zu diesem Wochenende gänzlich unbekannt war - was mich aber nicht daran gehindert hat, die Keksdose nachhaltig zu leeren. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern von der in Backdingen deutlich befähigteren Mutter meines Freundes.

 

flachswickel

Flachswickel:


500g Mehl
1 Würfel Hefe
200ml neutrales Öl
100ml Soja- oder Hafer-Drink, lauwarm
1 Prise Salz
1 TL brauner Zucker
3 EL Hagelzucker
2 EL Mandelstifte

 

Mehl in eine Schüssel geben. Hefe dazubröseln. Braunen Zucker, Soja-Drink, Öl und Salz dazugeben, mit einem Kochlöffel durchrühren, bis der Teig sich gut vom Rand löst.

 

Teig vorsichtig ausrollen und in 30 ca.. eigroße Stücke zerteilen. Würstchen daraus drehen. etwas in die Länge ziehen.Hagelzucker und Mandeln auf die Arbeitsplatte streuen, die Würste darin wenden. Nun die Enden überkreuzen.

 

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 30 Minuten gehen lassen.

 

Ofen auf 180 Grad vorheizen, Wickel 15-20 Minuten backen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

17. September 2010

Bananenbrot

Irgendwie tu ich mich im Moment etwas schwer damit, gekauftes Obst auch zu essen. Aber wie sonst soll man auch an vollreife Bananen kommen? Und ohne Bananen kein Bananenbrot – und das ist wahrlich kein Zustand.

Zudem eignet sich die Matscherei hervorragend zum Aggressionsabbau.

bananenbrot_stück

Bananenbrot:

für 1 Kastenform:
4 sehr reife Bananen
100g Cornflakes, leicht süß oder noch besser ungesüßt
150g Margarine (Halbfett geht auch wunderbar)
1/2 Päckchen Backpulver
120g Zucker
100g gehackte Mandeln
200g Mehl

 bananenbrot_zutaten

Die Margarine fehlt auf dem Bild, aber ich bin sicher, jeder weiss, wie das Streichfett aussieht. ;)

Cornflakes in eine grosse Schüssel geben, mit den Händen zerkleinern. Bananen schälen, mit den Händen zerdrücken und zu den Cornflakes geben.

Restliche Zutaten in die Schüssel geben und alles mit den Händen mehrere Minuten vermengen.

 bananenbrot_teig

Den Ofen (Umluft) auf 180 Grad vorheizen.
Eine Kastenform fetten und den Teig hineingeben. Glattstreichen.

bananenbrot_form

Nach Erreichen der Betriebstemperatur für 50 Minuten in den Ofen geben. Herausnehmen und abkühlen lassen, ansonsten besteht Brösel-Gefahr. Ich spreche aus Erfahrung. ;)

bananenbrot_fertig

Als Kuchen oder Frühstücksbrot servieren.

17. August 2010

Möhren im Übermaß!

Immer wieder brauche ich für Gerichte eigentlich nur 1 oder 2 Möhren, kaufe aber dennoch den 1kg-Sack, weil er so viel günstiger ist.
Aus den Resten wird regelmäßig Eintopf gemacht, aber auch diese Liebe kennt Grenzen - da muss dann ein Kuchen her. :)

Karottenkuchen

Saftiger Karottenkuchen

Ø 28cm-Springform:
500g Karotten
200g Sojajoghurt
1 Pck. Backpulver
1 Zitrone
200g Zucker
400g VK-Dinkelmehl
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt
ca. 50ml neutrales Öl
ggf. etwas Sojamilch

Karotten schälen und in der Küchemaschine nicht zu fein raspeln. Zitrone auspressen und den Saft unter die Möhren mengen. Mit restlichen Zutaten vermischen, mit den Händen verkneten.
Sollte der Teig zu bröselig sein, etwas Sojamilch oder mehr Öl hinzugeben.

In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) ca. 45 Minuten backen.

Nach Belieben mit Glasur oder Puderzucker verzieren.

Variation: Mit normalem Mehl und anstelle des Zitronensafts / der Sojamilch frisch gepressten Orangensaft hinzugeben.

31. Mai 2010

Simple Muffins

Optisch und geschmacklich eher bodenständig und schlicht, sind sie unglaublich unaufwändig in der Zubereitung. Nur selbstrührender Teig geht schneller!

Simplemuffins

Einfache Apfelmuffins

für 6 Stück:
135g Vollkornmehl
1 säuerlicher Apfel
40g Zucker
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 TL Zimt
150ml Sojamilch
1 EL neutrales Öl

Den Apfel schälen und reiben. Mit den restlichen Zutaten vermengen und in die Muffinförmchen geben.
Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen.

8. Mai 2010

Kerniger Nusskuchen

Nusskuchenstück

 Kerniger Nusskuchen

für eine Springform mit 26cm Ø:
250g Dinkelmehl
1 Pck. Alsan fit oder andere Halbfettmargarine
125g Zucker
1 Prise Salz
125ml Sojasahne
50g Ahornsirup
2 TL Vanillearoma
100g Pinienkerne
200g Walnüsse
100g Mandelstifte
etwas Fett für die Form

Aus dem Mehl, 75g Zucker, 175g Margarine und dem Salz mit den Händen einen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und einige Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Form einfetten. Teig in die Form drücken, dabei einen ca. 3cm hohen Rand formen. Eine Kuchengabel (mit den Zinken nach unten selbstverständlich ;) ) über den Rand ziehen.

Übrige Margarine mit dem restlichen Zucker und dem Ahornsirup auf kleiner Flamme erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Nüsse hinzugeben und verrühren, bis alle Nüsse mit einer Zuckerschicht bedeckt sind. Sahne hinzugeben und ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln, dabei häufig umrühren. Nussmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen, den Kuchen 30 Minuten backen, dabei nach 20 Minuten die Bräunung überprüfen und ggf. mit Alufolie abdecken.

Vor dem Lösen aus der Form und dem anschliessenden Verspeisen unbedingt abkühlen lassen, damit der Zucker in der Nussmasse fest werden kann. Mit einem Klecks Sojasahne servieren.

 

Zur Veranschaulichung wie der Kuchen als Endprodukt aussehen sollte:

Nusskuchen

1. April 2010

Apfel-Nuss-Brot

Schon seit meiner Kindheit gilt meine heimliche Liebe den Müslibrötchen. Richtig leckere kleine Dinger, mit Nüssen und Rosinen, erhältlich nur in wenigen, ausgesuchten Bäckereien. Nein, ich rede nicht von den kleinen, traurigen Backwaren, die man häufiger abgepackt in Supermärkten findet, sondern von goldgelben, mit Sesam bestreuten Herrlichkeiten, die ein Frühstück zu etwas Besonderem werden lassen.

Kein Wunder also, daß mich das Wanderbrot von Frollein Holle direkt anlachte, als ich es sah. Und da ich über die Ostertage endlich ein wenig mehr Freizeit habe, habe ich es heute endlich nachbacken können – allerdings etwas abgeändert.

Das Foto ist mal wieder suboptimal, aber leider steht mir im Moment nur eine Handy-Kamera zur Verfügung – ich bitte um Nachsicht.

 Brotklein

Apfel-Nuss-Brot

400 ml Sojamilch natur
1 EL Zuckerrübensirup
50g kernige Haferflocken
1 Würfel Hefe
500g Dinkelvollkornmehl
2 EL Zitronensaft
2 TL Salz
1 Tüte a 150g Studentenfutter
2 Äpfel
1 Handvoll getrocknete Cranberries
1 Handvoll Walnüsse
 

Sojamilch in einem kleinen Topf erwärmen, Hefe hineinbröseln und Sirup einrühren. Auf der warmen Herdplatte ca. 10 Minuten stehen lassen, ab und zu rühren. Zitronensaft hinzugeben.

Mehl, Haferflocken, Salz und Studentenfutter in einer großen Schüssel vermischen.

Walnüsse mit einem schweren Gegenstand in eine kleinere Form bringen, zusammen mit den Cranberries zu dem Mehlgemisch geben.

Hefemilch zugießen, alles verkneten. Einen Moment ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel raspeln, anschließend zu dem Teig geben und weiterkneten.

In eine gefettete Kastenform geben und in den kalten Ofen stellen. Bei 200 Grad 50 Minuten backen.

22. März 2010

Kokos-Schoko-Muffins

Meine ersten Muffins! Wie habe ich mich jahrelang gegen den Verzehr des Kleingebäcks gewehrt, wie entsetzt war mein Blick, als ich vor einigen Jahren von meiner Schwiegermutter in spe ein Backbuch für die kleinen Backlinge geschenkt bekam.

Zu meiner Rechtfertigung muss ich sagen, daß ich eine lausige Bäckerin bin - ich halte mich nur ungern an Grammangaben und alles in allem mangelt es mir auch arg an Geduld. Meine Back-Desaster sind berüchtigt. Doch so langsam packt mich auch an dieser Front der Ehrgeiz. Da kam das Angebot eines bekannten Kaffee-Discounters gerade recht, neben einer putzigen 18cm-Kuchenform habe ich auch noch 12 nicht minder putzige kleine Muffinförmchen erworben.

Und hier sind sie, meine ersten (und durchaus leckeren) Muffins:

Kokos-Schoko-Muffins


Kokos-Schoko-Muffins

für 6 Stück:
125 g Mehl
30 g Rohrohrzucker
50 g Halbfettmargarine
40 g Schokostreusel
50 ml Kokosmilch
1 EL Sojamehl
1/2 Pck. Backpulver

Margarine in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. In der Zwischenzeit das Sojamehl mit 2-3 EL Wasser verrühren. Flüssige Margarine zu dem Sojamehl-Wasser-Gemisch geben, mit dem Schneebesen gut verquirlen.
Restliche Zutaten hinzugeben und mit dem Mixer oder den Händen gut vermengen.
In Muffinförmchen geben. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca. 25 Minuten backen.

 
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